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DXA-Knochendichtemessung

Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahren ist in Deutschland von Osteoporose betroffen, mehr als 330.000 Knochenbrüche jährlich sind darauf zurückzuführen.

Eine Knochendichtemessung (Densitometrie) gibt Aufschluss über die Eintritts-wahrscheinlichkeit einer Knochenfraktur.
Sie dient der Früherkennung und Prophylaxe von Osteoporose und ist ein wichtiges Indiz zur Entscheidung über die optimale Behandlung.

Studien belegen, dass mit der einer rechtzeitigen Therapie das Risiko eines Knochenbruchs um die Hälfte reduziert werden kann.

 

Anwendung

Eine Knochendichtemessung ist insbesondere angezeigt bei Risikofaktoren:

  • Frauen nach den Wechseljahren
  • Familiäre Veranlagung
  • Laktose-Intoleranz
  • Untergewicht
  • Übermäßiger Tabak- oder Alkoholkonsum
  • Rheumatoide Arthritis
  • Regelblutungsstörungen (Hyper- / Amenorrhoe)
  • Bewegungsmangel
  • Dauerhafte Cortison-Therapie
  • Alter: alle Frauen ab 70 und Männer ab 80 Jahren (gemäß Leitlinie DVO)

 

Knochendichtemessung im DXA-Verfahren

DXA steht für Dual-Röntgen-Absorptiometry (englisch: dual energy X-ray absorptiometry).
Bei klinischem Verdacht auf Osteoporose kann durch eine Knochendichtemessung anhand des Mineralgehalts der betroffenen Knochen die Knochenfestigkeit bestimmt werden.

Im DXA-Verfahren erfolgt dies durch eine begrenzte, besonderes schonende Röntgen-Durchleuchtung der spezifischen Körperregion.

Die Untersuchung dauert zwischen 15 und 30 Minuten.
Zur Verlaufskontrolle der Therapie sollte sie alle ein bis zwei Jahre wiederholt werden.


Vorteile der DXA-Methode
  • Hohe Aussagefähigkeit der Messwerte: Die DXA-Methode ist nach den Leitlinien des Deutschen Verbandes für Osteologie (DVO) wie auch der Weltgesundheitsorganisation (WHO)  die einzige anerkannte Messmethode zur Diagnose von Osteoporose.
  • Geringe Strahlenbelastung im Vergleich zu anderen Verfahren (z.B. Computertomographie): nicht höher als die natürliche Strahlendosis am Tag.

Kosten

Erstattung der Knochendichtemessung durch private Kostenträger in der Regel unproblematisch.
Keine Kostenübernahme durch gesetzliche Kostenträger, Abrechnung gemäß der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

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Ihr Osteoporose-Spezialist
MS S r
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OCS Ambulantes Zentrum für Osteologie (DVO)

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Osteologe (DVO)